Ich hatte immer eine sehr genaue Vorstellung der durchschnittlichen Stephenie-Meyer-Leserin. Die Realität ist noch viel zynischer, als ich es je hätte sein können.
Case in point: Meine Gangnachbarin im Zug. Vor ihr liegt eins der Twilight-Bücher. Sie verdrückt zwei beim Bäcker gekaufte belegte Brötchen als zweites Frühstück, als Nachtisch deut sie Fruchtgummischnecken hinterher und spült alles mit ein paar Fläschchen Schwippschwapp hinunter. Sie paßt kaum in den Bahnsitz. Nach dem zweiten Frühstück und einigen gelesenen Seiten hält sie ein Schläfchen, während dessen ihr Körper das Essen und ihr Unterbewußtsein ihre unterdrückten Verlangen verdauen kann. Dazu legt sie ihre Arme auf ihrer zweiten Fettrolle ab; sie schafft es problemlos, den Kopf beim sitzenden Schlafen geradezuhalten, weil ihre Hälse ihren Kopf stabilisieren.
Oh cruelty, thy name is reality.

"Bam! Oh man..."
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