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Sonntag, 23. Juni 2013

The things I've seen

and the things I've done and the things I've heard and the things I've ignored and the things I've enjoyed and the things I've disliked and the things I've believed and the things I've ingested and the things I've liked and the things I've made and the things I've hurt and the things I've created and the things I've destroyed and the things I've grown and the things I've killed and the things I've read.

Since April Twenty-Ninth:

John Hart's The Last Child
Tana French's Grabesgrün and Totengleich
Wolfgang Herrndorf's Sand
Anthony Zuiker's Level 26
Florian Weber's Grimms Erben
John Irving's The World According to Garp
Asa Larsson's Sonnensturm and Weiße Nacht
Neil LaBute's Seconds of Pleasure
Saul Bellow's Seize the Day

Now I am ing-ing all the things listed above with Hjorth and Rosenfeldt's latest crime novel. Unfortunately I won't be able to devour it the way I did the others because.....





BAM!

I'm going to start riding my bike to work (looking like I somehow managed to mistake my horse for a bike), so I won't be able to read as much as before when I had the train ride to and fro to sink into those possible worlds.

Sebastian, forgive me, I promise I will visit you every day in my lunch hour and after work.

Sonntag, 15. April 2012

Zieh Deine Schutzkleidung an, schwing Dich auf Deine Waffe, wir ziehen in den Krieg.


>>Fraktur - Die Sprachglosse: Kampfradler

Die Band Tocotronic hat einst über die angeblich so liberale Stadt Freiburg im Breisgau, in der in Wahrheit ein von Radfahrern, vor allem von Liegeradfahrern errichtetes totalitäres Regime herrscht und in der selbst die besten Autos (Porsche) von Radlern (Jan Ullrich) zu Schrott gefahren werden, völlig zu Recht getextet: „Ich weiß nicht, wieso ich Euch so hasse, Fahrradfahrer dieser Stadt.“ Eine Antwort darauf gab diese Woche Bundesverkehrsminister Ramsauer in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: Er habe (vermutlich vom Fond seines Dienstwagens aus) beobachtet, wie Radler selbst unter den Augen von Polizisten rote Ampeln und jede Verkehrsregel missachteten. Die Polizei sei manchmal einfach überfordert, „der Verrohung dieser Kampfradler endlich Einhalt zu gebieten“.

Im Windschatten Ramsauers fügte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei hinzu: „Die Missachtung von Verkehrsregeln unter Radfahrern ist inflationär, an keine Altersgruppe oder soziale Schichtung gebunden. Anzugträger ignorieren rote Ampeln ebenso wie Kinder, junge Mütter, Jugendliche und auch ältere Menschen.“

Tatsächlich geht es auf Deutschlands Straßen ganz schlimm zu. Mit ihren waffenfähigen Rennmaschinen üben Gruppen von hochgedopten Radlern auf Autobahnen den belgischen Kreisel. Auf Hauptverkehrsstraßen wie auch in Fußgängerzonen werden Attacken geritten, Sprints angezogen, Ausreißversuche unternommen oder Löcher zugefahren. Und derjenige, der morgens als erster den Arbeitsplatz erreicht, nimmt dann auch noch beide Hände vom längst verbotenen Cinelli-Spinaci-Lenkeraufsatz, um die Krawatte fürs Zielfoto zurechtzumachen.

Was ist gegen die außer Kontrolle geratenen Radler und Räder zu tun? Radler trinken? Rädern? Oder zumindest hin und wieder ein Rad schlagen? Wenn es nach Hans Magnus Enzensberger geht, wäre das alles falsch. In irgendeinem seiner Essays hat er einmal beschrieben, dass der Straßenverkehr ohne anarchisches Element zusammenbrechen würde, dass also bei strikter Beachtung aller Regeln und Verordnungen überhaupt nichts mehr gehen würde. Gerade Ramsauer müsste das eigentlich wissen, schließlich leitet er ein Ministerium.<<


Timo Frasch, "Fraktur, die Sprachglosse: Kampfradler", faz.net 14. April 2012.

Herrlich. Endlich reagiert mal jemand auf eine völlige Absurdität mit genau der hyperbolischen Herablassung, die jener Absurdität angemessen ist. 

Wenn es doch nur jemand bei GG auch getan hätte.  

Donnerstag, 26. Januar 2012

The Facebook Code




  •  C:
     I find that kind of intrusive. ;-)
    vor etwa einer Stunde ·
  • Sophia:
    ooooooooof course you would. Fair enough. i find that this is so far the only video of the "cute animal doing something cute/funny/both of the above"-variety that doesn't induce unironic vomiting for me.
    vor etwa einer Stunde ·
  • C:
    I still want you to know that I intend this breast ironically.
    vor etwa einer Stunde ·
  • Sophia:
    my ironic breast. the title of your autobiography (or autopathography?) right there.
    vor etwa einer Stunde · 
  • C:
    wouldn't that be autohagiography? call me Aleister.
    vor etwa einer Stunde ·
  • Sophia:
    sorry for the delay, the former catholic in me had to look up hagiography. i called aleister. He says hi.
    vor etwa einer Stunde · 
  • C:
    I'm glad that ye faithful stick together.
    vor etwa einer Stunde ·
  • Sophia: 
    ‎"we" faithful? it's YOUR autohagiography. Also, i'm not a mountaineer.
    vor etwa einer Stunde · 
  • C:
    neither am I, really. question to the ex-expert: isn't an auto-hagiography a contradiction in terms somehow? I always thought a hagiography presupposes that you die in the end?
    vor etwa einer Stunde · 
  • Sophia:
    oh how i wish there were an "s" in front of that double x.

    i refuse to know the answer and instead propose that we accept the autohagiography as something that absolutely needs to be popularized.
    vor etwa einer Stunde · 
  • C:
    absolutely, in particular because I want everyone to set her own standards for martyrdom. ;-)
    vor etwa einer Stunde · 
  • Sophia: 
    beautiful final words.
    vor 39 Minuten ·